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VoIP-Fax

Wird ein Faxgerät mit einem Voice-over-IP-basierten Telefonanschluss verbunden, können sich bei der Faxübertragung zahlreiche Probleme ergeben. Der Grund dafür ist, dass analoge Telefonnetze und Voice-over-IP-Verbindungen über das Internet sich grundlegend unterscheidende Technologien nutzen. Damit ein VoIP-Fax dennoch fehlerfrei übertragen werden kann, kommen unterschiedliche Funktionen und Standards zum Einsatz.

Hintergrund der Probleme des VoIP-Fax

Bei der Übertragung von Sprache über eine VoIP-Verbindung werden die Sprachinformationen digitalisiert, in kleine Pakete aufgeteilt und über das IP-Netz auf den Weg geschickt. Die Gegenstelle sammelt die Pakete ein, sortiert sie und verwandelt die digitalen Daten wieder in analoge Sprache. Gehen Pakete verloren oder werden die Laufzeitschwankungen zu groß, kann sich dies durch Knacksen in der Leitung bemerkbar machen. Während ein Knacksen beim Telefonieren noch kein echtes Problem darstellt, führt es beim Faxen zum Verlust der Synchronisierung der Faxgeräte und zum Abbruch der Faxverbindung. Faxgeräte reagieren auf Paketverluste und Laufzeitschwankungen der VoIP-Verbindung sehr allergisch. Weitere Probleme beim Faxen im VoIP-Netz stellen Datenkomprimierungen und die Optimierungsfunktionen für die Sprache wie Rauschunterdrückung oder die Sprachpausenerkennung dar.

Mögliche Lösungen für die Probleme des VoIP-Fax

Um die Probleme beim VoIP-Fax zu lösen, lassen sich verschiedene Techniken nutzen. Intelligente Router wie die in Deutschland sehr beliebte Fritzbox schalten bei angeschlossenen Faxgeräten jegliche Signalaufbereitung, Rauschunterdrückung oder andere Optimierungsverfahren ab und erzwingen die Verwendung des unkomprimierten G.711-Codecs. Die Netzprovider versuchen zudem mit Priorisierung von VoIP-Daten die Laufzeitschwankungen und Paketverluste möglichst gering zu halten. Für eine fehlerfreie Übertragung von Faxen über IP-Netze existieren die ITU-T-Empfehlungen T.37 und T.38. Für diese Verfahren müssen im Netz Gateways oder Server vorhanden sein, die die Faxdaten entsprechend umwandeln und übertragen. T.37 nutzt E-Mail-Anhänge zum Versenden und Empfangen von Faxen, das T.38-Gateway überträgt die Faxdaten direkt in digitaler Form per UDP oder TCP an das T.38-Gateway der Gegenstelle.

Das Internet-Fax als Alternative zum VoIP Fax

Als eine Alternative zum VoIP Fax existieren Anbieter für Internet-Fax oder Online-Fax wie eFax®, mit denen sich Faxe von beliebigen Endgeräten aus über das Internet versenden und empfangen lassen. Die Endgeräte benötigen lediglich eine Internetverbindung. Der Fax-Dienstleister sorgt für die Zustellung des Faxes an die Gegenstelle. Mit eFax® ist das Faxen genauso einfach wie das Schreiben von E-Mails. Sie können den kompletten Faxverkehr papierlos abwickeln und alle Faxe bequem online verwalten. Da eFax® mit bestehenden E-Mail-Postfächern funktioniert, verursacht es weder Software- noch Hardware-Kosten.

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